Trampolinparkordnung

Geltung

1.1     Spätestens mit dem Betreten des Trampolinparks erklärt sich der Besucher mit der Geltung dieser Trampolinparkordnung einverstanden.

1.2     Es geltend zusätzlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der AirHop GmbH und die sonstigen vor Ort vorhandenen Sicherheits- und Warnhinweise.

  1. Hausrecht

Die Mitarbeiter der AirHop GmbH sind berechtigt, Besucher, die erheblich gegen die Parkordnung verstoßen, vom Trampolinpark zu verweisen.

  1. Besondere Nutzungsbedingungen

3.1     Zur Nutzung des Trampolinparks sind ausschließlich Besucher berechtigt, die das fünfte Lebensjahr vollendet haben.

3.2     Besucher, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, müssen von einer erwachsenen Aufsichtsperson begleitet und beaufsichtigt werden.

3.3     Der Zugang zum Trampolinpark setzt im Allgemeinen eine eigenverantwortliche, umsichtige und auf einer realistischen Selbsteinschätzung basierende Nutzung voraus. Jeder Besucher muss sich vor Nutzung des Trampolinparks über die Funktionsmerkmale der Sportgeräte inklusive etwaiger Risiken und Gefahren, die dortigen Hindernisse sowie über die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen des gesamten Parks ausführlich informieren. Es sind sowohl im Kassenbereich als auch unter www.airhoppark.de Leistungsbeschreibungen und Hinweise zu den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen vorhanden.

Der Besucher hat vor Vertragsschluss selbst zu prüfen, dass er in gesundheitlicher und körperlicher Hinsicht den Trampolinpark in dem gewünschten Umfang nutzen kann. Mit der tatsächlichen Nutzung hat er zu erklären, dass ihm die vorgenannten wesentlichen Merkmale und Sicherheitsbestimmungen des gesamten Parks inklusive seiner Risiken und Gefahren hinreichend bekannt sind.

Die Nutzung ist allgemein nur Personen gestattet, die unter keinen wesentlichen Herz- und Kreislaufbeschwerden oder schwerwiegenden orthopädischen Einschränkungen und Erkrankungen leiden oder über andere, eine körperliche Betätigung nicht zulassende oder die sportliche Belastbarkeit beeinflussende gesundheitliche Beeinträchtigungen verfügen. Besucher mit geringfügigen Einschränkungen dürfen den Trampolinpark nur nutzen, wenn diese die Mitarbeiter der AirHop GmbH hierüber in Kenntnis gesetzt haben und diese ihre Zustimmung zur Nutzung erteilen.

3.4     Jeder Besucher ist verpflichtet, sämtliche im Trampolinpark aushängenden Sicherheitsbestimmungen und –hinweisen sowie sonstige dort vorhandenen Regeln zu beachten. Unfälle, Sachschäden und Verletzungen müssen unverzüglich angezeigt werden. Der Besucher ist verpflichtet, sich an die Weisungen und Vorgaben des Personals zu halten. Insbesondere ist er ausdrücklich verpflichtet, bei der Nutzung des Trampolinparks Folgendes zu beachten:

  • Es sind alle Handlungen zu unterlassen, die die Sicherheit und den ordnungsgemäßen Betrieb des gesamten Trampolinparks sowie die Nutzung der einzelnen Sportgeräte beeinträchtigen könnten.
  • Die Nutzung der Sportgeräte setzt für die körperliche Anstrengung angemessene und sichere Bekleidung voraus. Aus Sicherheits- und Hygienegründen muss jeder Springer die original AirHop Anti-Rutsch-Socken tragen, die der Besucher beim Eintritt erwerben kann. Weder die Kleidung noch Gegenstände, die die Besucher am Körper tragen, dürfen scharfe oder spitze Stellen aufweisen, die geeignet sind, die Oberfläche der Trampoline zu beschädigen oder sich dort zu verhaken.
  • Eine Nutzung ist unter Drogen und/oder Alkoholeinfluss untersagt.
  • Sämtliche Anlagen und Einrichtungen sind pfleglich zu behandeln. Es sind alle Handlungen zu unterlassen, die den Trampolinpark bzw. die dort vorhandenen Sportgeräte schädigen oder verunreinigen. Abfälle sind ordnungsgemäß zu beseitigen und nur in die jeweils vorgesehenen Mülltonnen und -container zu entsorgen.
  • Behälter aus Glas oder splitterndem Kunststoff (Flaschen, Dosen usw.) dürfen zur Vermeidung von Gefahrenquellen im unmittelbaren Bereich der Trampoline nicht mitgeführt und benutzt werden.
  • Die Mitarbeiter der AirHop GmbH können, wenn es im eigenen Interesse und/oder zugunsten der Sicherheit der anderen Besucher bzw. Nutzer und/oder für einen ungestörten Betriebsablauf erforderlich ist, bestimmte Handlungen durch Weisungen unterbinden und/oder den Zugang zur Anlage versagen.
  • Bei Nutzungen durch Gruppen, Personenmehrheiten oder Gemeinschaftsveranstaltungen hat regelmäßig ein Gruppenleiter oder Vertreter des Veranstalters für die Einhaltung dieser AGB zu sorgen. Insbesondere obliegt ihm regelmäßig die Aufsichtspflicht.

 

3.5     Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass besonders schwierige Sprünge wie Saltosprünge auf einem Trampolin besonderer Übung und Erfahrung bedürfen. Missglückte Sprünge – insbesondere durch ungeübte Personen –  zu schweren Verletzungen führen können.

3.6     Jeder Besucher ist verpflichtet, vor der Nutzung des Trampolinparks an einer Sicherheitseinweisung durch einen Mitarbeiter der AirHop GmbH teilzunehmen und das Sicherheitsvideo anzusehen. Nach der Sicherheitseinweisung werden die Besucher nicht unmittelbar durch Mitarbeiter der AirHop GmbH beaufsichtigt.

3.7     Die Aktivitäten sind körperlich anstrengend. Deshalb empfiehlt die AirHop GmbH schwangeren Frauen den Trampolinpark nicht zu nutzen.

3.8     Den Anweisungen der Mitarbeiter der AirHop GmbH ist zwingend Folge zu leisten.

3.9     Im gesamten Park ist das Rauchen und die Verwendung von Kerzen, Wunderkerzen und/oder sonstigem Feuer verboten.

  1. Haftung

4.1     Die AirHop GmbH haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit; dies gilt entsprechend für Pflichtverletzungen von Erfüllungsgehilfen der AirHop GmbH.

4.2     Im Übrigen sind Schadensersatzansprüche der Besucher, die gleichgültig aus welchem Rechtsgrund, unmittelbar oder mittelbar im Zusammenhang mit der Nutzung des Trampolinparks entstehen, ausgeschlossen, soweit im Folgenden nichts Abweichendes geregelt ist.

4.3     Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung einer vertragswesentlichen Pflicht (Kardinalpflicht) durch die AirHop GmbH. Kardinalpflichten sind Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf, mithin Rechte und Pflichten, die der Vertrag nach seinem Inhalt und Zweck gerade zu gewähren hat. Wird eine Kardinalpflicht lediglich leicht fahrlässig verletzt, so ist unsere Haftung auf den vertragstypischen Schaden begrenzt. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und Haftungsbeschränkungen gelten ferner nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Dies gilt auch für die zwingende Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.